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Mehr Bewegung für den Klimaschutz!
Erzieher und Erzieherinnen stellen Projektideen zu „KITA21 – Die Klimaretter“ vor


(Hetlingen/Hamburg, 19. Februar 2013). 

Die 19 Erzieherinnen und Erzieher wissen, wie man schon die Kleinsten für den Klimaschutz begeistert: Heute Nachmittag präsentieren die Teilnehmer des ersten Kita-Workshops im Rahmen von „KITA21 - Die Klimaretter“ ihre Projektideen in der Kreisverwaltung in Elmshorn. Mit dabei sind Oliver Stolz, Landrat des Kreises Pinneberg, und Lutz Altenwerth, Vorstand des azv Südholstein. Der Kreis Pinneberg und der azv Südholstein hatten das Modellprojekt im vergangenen Jahr ins Leben gerufen.

Drei Tage lang haben sich die Workshop-Teilnehmer mit den Themen Energie und Klima sowie mit Methoden und Grundsätzen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung befasst. Wie Bildungsprojekte in Kitas sowohl den Forschungsdrang der Kinder ansprechen als auch konkrete Handlungsoptionen aufzeigen können, zeigt beispielsweise die Idee der DRK Bewegungs-Kita Holm. „Wir werden unser „KITA21 - Die Klimaretter“-Projekt bei den Füßen beginnen und uns drei Monate lang mit dem Thema Mobilität beschäftigen“, erklärt Ute Stegemann, Leiterin der Kita: „Alle 70 Kinder unserer Kita werden ‚Zu-Fuß-Kilometer‘ für den Klimaschutz sammeln und nicht nur ihr direktes Umfeld, sondern auch die Mobilität von Kindern in anderen Ländern unter die Lupe nehmen. Dabei wollen wir uns auch mit der Frage beschäftigen, was CO2 ist, was es mit dem Auto zu tun hat und warum es klimafreundlich ist, die Füße oder das Fahrrad zu benutzen.“

Oliver Stolz und Lutz Altenwerth sind beeindruckt von dem Ideenreichtum der Teilnehmer. „Alle sind mit viel Spaß und Engagement bei der Sache. Mir gefällt, dass das Modellprojekt den Austausch der Kitas untereinander und auch mit anderen Akteuren in der Region fördert. Der Aufbau regionaler Netzwerke ist entscheidend, wenn man gemeinsam etwas erreichen will. Das gilt insbesondere für den Klimaschutz“, so der Landrat. Auch Lutz Altenwerth ist vom Erfolg von „KITA21 - Die Klimaretter“ überzeugt: „Uns ist wichtig, die nachwachsende Generation für den Klimaschutz zu sensibilisieren. Ich bin sicher, dass die heute hier vorgestellten Aktionen und Aktivitäten das Bewusstsein der Kinder für klimaschonendes Verhalten stärken können.“ So mancher Erwachsene könne dabei ebenfalls noch eine Menge lernen.

Die Umsetzung des Modellprojekts „KITA21 – Die Klimaretter“ erfolgt in Zusammenarbeit mit der S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung. Geschäftsführer Ralf Thielebein erläutert, wie es nach dem Workshop weitergeht: „In den nächsten Monaten werden die Teilnehmer ihre Ideen gemeinsam mit den Kindern und Kollegen umsetzen. In der Umsetzungsphase werden wir die Kitas weiter begleiten. Schon am 5. März findet das erste Austausch- und Vernetzungstreffen für alle Teilnehmer und interessierten Partner statt.“ Im Sommer folgt dann das KITA21-Auszeichnungsverfahren: Eine Jury prüft, inwieweit die tatsächlich umgesetzten Projekte den fachlichen Kriterien des Bildungsansatzes Bildung für eine nachhaltige Entwicklung entsprechen. „Und dann freuen wir uns darauf, nach den Sommerferien die ersten Kitas für ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz auszeichnen zu können“, so Thielebein.

Neben der DRK Bewegungs-Kita Holm nehmen Kindertageseinrichtungen aus Appen, Elmshorn, Hemdingen, Hetlingen, Horst, Kaltenkirchen, Kummerfeld, Norderstedt und Wedel am ersten Durchgang des auf drei Jahre angelegten Modellprojekts teil. „KITA21 – Die Klimaretter“ wird von der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest mit EU-Fördermitteln unterstützt.

Mehr Infos zu „KITA21 – Die Klimaretter“ finden Sie auf www.kita21-dieklimaretter.sh