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"Hast du 'nen Sprung in der Schüssel?"
Aktion zum Welttoilettentag im Stadtmuseum Norderstedt


(Hetlingen, 19. Nov 2018).

Anlässlich des Welttoilettentags war der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein am Sonntag mit einer Aktion für die ganze Familie im Stadtmuseum Norderstedt. „Der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein und das Stadtmuseum Norderstedt sind beide als außerschulische Lernorte für nachhaltige Entwicklung zertifiziert.

Die aktuelle Sonderausstellung: „Was macht die Kuh im Kühlschrank?“ fragt unter anderem, wohin unser Abwasser fließt. Da rund die Hälfte der Norderstedter Abwässer in das Klärwerk Hetlingen geleitet werden, das der AZV Südholstein betreibt, hat es uns gefreut, diesen als Kooperationspartner zu gewinnen“ sagt Romy Rölicke, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtmuseum Norderstedt.

„Bei der Aktion „Hast du ‘nen Sprung in der Schüssel?“ erfahren Kinder, wo das Abwasser hingeht, nachdem es im Abfluss verschwunden ist – und warum kein Müll in der Toilette landen darf. Aktiv mitmachen und Hand anlegen konnten die Kinder bei den Mitmach-Modellen „Kanalbauspiel“ und „Griff ins Klo – was darf nicht in die Toilette?“. „So sollen schon die Kleinsten dafür sensibilisiert werden, sorgsam mit der Ressource Wasser umzugehen“, erklärt Christine Mesek, Verbandsvorsteherin des AZV Südholstein.

Die wamiki-Aktionsausstellung „Was macht die Kuh im Kühlschrank?“ zeigt das Stadtmuseum Norderstedt vom 2. September 2018 bis zum 3. Februar 2019. Sie richtet sich an Familien mit Kindern zwischen 3 und 9 Jahren, Kindergarten- und Grundschulgruppen aus Norderstedt, Hamburg und Umgebung. Für diese Zielgruppen können Vermittlungsangebote zur Bildung für nachhaltige Entwicklung gebucht werden.
Der AZV Südholstein kooperiert im Rahmen dieser Sonderausstellung mit dem Stadtmuseum Norderstedt und der Stabsstelle Nachhaltiges Norderstedt.

Anlass der Aktion: der heutige Welttoilettentag

Der 19. November 2018 ist ein Tag für große und kleine Geschäfte, denn schließlich ist Welttoilettentag. Funktionierende Toiletten sind für uns selbstverständlich. Zusammen mit einer sicheren Abwasserentsorgung gehören sie zu den Grundvoraussetzungen für einen gesunden und hygienischen Lebensstil – ansonsten können sich Krankheitserreger leicht ausbreiten. Der Welttoilettentag soll darauf aufmerksam machen, dass rund ein Drittel der Menschen auf der Welt über keine oder nur mangelhafte sanitäre Einrichtungen verfügt. Als erster Welttoilettentag gilt der 19. November 2001, Gründungstag der Welttoilettenorganisation. Seit 2013 gehört der Tag zu den offiziellen Aktionstagen der Vereinten Nationen.

In Deutschland ist die sanitäre Versorgung zum Glück sehr gut: Über 96 Prozent der Haushalte sind laut dem statistischen Bundesamt an die öffentliche Kanalisation angeschlossen, die restlichen Haushalte verfügen über Kleinkläranlagen oder andere dezentrale Entsorgungseinrichtungen. Aber auch hier kann jeder einen Teil dazu beitragen, dass das Abwassersystem möglichst problemlos funktioniert: Indem die Toilette nicht als Abfalleimer missbraucht wird.

Mehr zum Welttoilettentag:
http://www.worldtoiletday.info/
Mehr zum Thema „Die Toilette ist kein Mülleimer“:
https://www.azv.sh/wasser-wissen/umweltschutz-im-haushalt/


  • Beim „Griff ins Klo“ finden die Jungs heraus, was in der Toilette nichts zu suchen hat. © AZV Südholstein

    Beim „Griff ins Klo“ finden die Jungs heraus, was in der Toilette nichts zu suchen hat. © AZV Südholstein
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  • Kanalbauspiel. Die kleinen Besucher betätigen sich als Kanalbauer. © AZV Südholstein

    Kanalbauspiel. Die kleinen Besucher betätigen sich als Kanalbauer. © AZV Südholstein
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