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Der Umwelt zuliebe: Recyclingpapier
Tag des Toilettenpapiers am 26. August


(Hetlingen, 21. August 2014).

Am 26. August ist Tag des Toilettenpapiers. Einmal im Jahr bekommt der wohl meist verkaufte Gebrauchsgegenstand die ihm gebührende Aufmerksamkeit. Wer den skurrilen Feiertag ins Leben gerufen hat, ist nicht bekannt. Bei aller Gaudi gibt es aber auch einen ernsten Aspekt: Ökologisch gesehen ist Recyclingpapier auf der Toilette die bessere Wahl.

Zwei-, drei- oder gar fünflagig: In Deutschland verbraucht jeder Einwohner circa 15 Kilogramm Toilettenpapier im Jahr. Das sind mehr als 7.000 Blatt. Kommt Papier aus Frischfasern zum Einsatz, verschlingt die Herstellung jede Menge Ressourcen: Nach Berechnungen des World Wildlife Fund (WWF) werden weltweit täglich etwa 27.000 Bäume zu Toilettenpapier verarbeitet. Keine gute Bilanz für ein so kurzlebiges Produkt.

Die Lösung: Recyclingpapier für das stille Örtchen. Das schützt nicht nur den Wald, sondern spart im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapier 60 bis 70 Prozent Energie und Wasser ein. Das Umweltzeichen "Blauer Engel" beispielsweise setzt auf 100 Prozent Recyclingpapier sowie auf strenge Standards für den Einsatz von Chemikalien. Dadurch ist auch das Abwasser der Papierhersteller weniger belastet. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Greenpeace im Jahr 2013 kaufen aber nur 17 Prozent der Deutschen bewusst reines Recyclingpapier für die privateste Sache der Welt. Der azv setzt seit 2011 konsequent auf Recyclingpapier, im Büro und auch hinter verschlossenen Türen. Im Kanalnetz verursacht Toilettenpapier keine Probleme, solange es sich nicht um reißfestes Material oder Feuchttücher handelt. Diese zerfasern nicht und können Rohrleitungen und Pumpwerke verstopfen.

Andere Länder, andere Sitten: In Japan stellt sich die Frage nach Recycling erst gar nicht. Dort ist die papierlose Hightech-Toilette die Regel. Der Allerwerteste wird direkt vor Ort gewaschen und automatisch trockengeföhnt. Wie sich das wiederum auf die Ökobilanz des Toilettenbesuchs auswirkt, ist unklar.

Weitere Informationen:

Noelle Robbins, Flushing Forests, in: World Watch Magazine, May/June 2010, Volume 23, No. 3 oder online <link http: www.worldwatch.org node _blank external-link-new-window external link in new>www.worldwatch.org/node/6403#

<link http: www.greenpeace.de themen umwelt-wirtschaft der-wald-gehoert-nicht-die-toilette _blank external-link-new-window external link in new>www.greenpeace.de/themen/umwelt-wirtschaft/der-wald-gehoert-nicht-die-toilette

<link http: de.statista.com statistik daten studie umfrage pro-kopf-verbrauch-von-toilettenpapier-in-deutschland-und-der-eu _blank external-link-new-window external link in new>de.statista.com/statistik/daten/studie/157665/umfrage/pro-kopf-verbrauch-von-toilettenpapier-in-deutschland-und-der-eu/

<link http: www.spendenrolle.de das-produkt wissenswertes-zu-toilettenpapier-und-seinem-gebrauch _blank external-link-new-window external link in new>www.spendenrolle.de/das-produkt/wissenswertes-zu-toilettenpapier-und-seinem-gebrauch/

Apps:

Wer möchte, kann den Tag des Toilettenpapiers auf besondere Weise feiern und per Gratis-App auf seinem Tablet oder Smartphone Rekorde im Toilettenpapier abrollen aufstellen. Hilft zwar nicht im Notfall, ist aber besser als echtes Papier zu verschwenden! 

Hier geht’s zum Download:

Drag Toilet Paper (für Android über Google play Store)
<link https: play.google.com store apps _blank external-link-new-window external link in new>play.google.com/store/apps/details

iDrag Paper Friends (für iOS über iTunes Store): 
<link https: itunes.apple.com de app idragpaper-friends _blank external-link-new-window external link in new>itunes.apple.com/de/app/idragpaper-friends/id342528389

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