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„KITA21 – Die Klimaretter“ geht in die dritte Runde
Noch freie Plätze für Kita-Fortbildungen im Herbst


(Hetlingen/Hamburg, 3. Februar 2014). 

Kindertagesstätten, die sich am Modellprojekt „KITA21 – Die Klimaretter“ beteiligen möchten, sollten sich sputen: Für die Kita-Fortbildungen im Herbst 2014 liegen bereits erste Anmeldungen vor. Interessierte Kitas aus der Region Südholstein sollten die Chance nutzen, denn die drei Fortbildungsdurchgänge ab September 2014 sind vorerst die letzte Gelegenheit, bei den Klimarettern dabei zu sein. Mitte nächsten Jahres endet das auf drei Jahre angelegte Modellprojekt.

„KITA21 – Die Klimaretter“ setzt darauf, bereits die Kleinsten für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen zu sensibilisieren. Mit Fortbildungen, Vernetzungsmöglichkeiten und der Förderung von Kooperationen zwischen Kitas und lokalen Bildungspartnern unterstützt „KITA21 – Die Klimaretter“ die Umsetzung lebendiger Bildungsprojekte. Jede Kita kann bis zu zwei pädagogische Fachkräfte für die insgesamt dreitägigen Fortbildungen anmelden. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Anmeldeformulare und weitere Infos gibt es im Internet auf: www.kita21-dieklimaretter.sh.

Ziel des Modellprojektes ist, dass sich Kinder Zusammenhänge rund um wichtige Zukunftsthemen spielerisch erschließen und Möglichkeiten für energiesparendes und klimaschonendes Handeln entwickeln. Die Klimaretter-Fortbildungen vermitteln pädagogischen Fachkräften Methoden und Arbeitsweisen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) und zeigen, wie sich diese mit Blick auf Energie und Klimaschutz in der pädagogischen Praxis umsetzen lassen. Nach erfolgreicher Umsetzung ihrer Bildungsarbeit können sich die teilnehmenden Kitas um die Auszeichnung als „KITA21“ bewerben. Diese wird von der S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung verliehen. Die Stiftung unterstützt die Initiatoren von „KITA21 – Die Klimaretter“, den azv Südholstein und den Kreis Pinneberg, bei der Umsetzung des Modellprojektes.

Welche Impulse die Kitas mit ihrer Bildungsarbeit setzen können, zeigt das Beispiel der Gemeinde Hetlingen. Die dortige DRK-Kita gehörte zu den ersten Teilnehmern von „KITA21 – Die Klimaretter“. Ende letzten Jahres wurde Hetlingen von der Deutschen UNESCO-Kommission als „Kommune der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Mit dazu beigetragen hat das besondere Engagement der örtlichen Kita, die in der Umweltbildung eng mit dem ebenfalls in Hetlingen angesiedelten azv Südholstein zusammenarbeitet.

Nicht zuletzt aufgrund dieses Erfolgs hoffen die Initiatoren, dass das unter der Schirmherrschaft des schleswig-holsteinischen Umweltministers Dr. Robert Habeck stehende Klimaretter-Projekt auch über 2015 hinaus fortgeführt und eventuell sogar auf Landesebene ausgeweitet wird. Noch fehlt es allerdings an einer gesicherten Finanzierung. Das jetzige Modellprojekt wird von der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest geförde