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Wasserforscher auf Erkundungstour auf dem Klärwerk Hetlingen
Kinder und Jugendliche erforschen den Weg des Abwassers


(Hetlingen, 10. Oktober 2013). 

Als Wasserforscher waren heute elf Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen neun und 13 Jahren auf dem Klärwerksgelände des azv Südholstein unterwegs. Ihre Mission: Herausfinden, wie das Abwasser auf seinem Weg durch das Klärwerk wieder so sauber wird, dass es in die Elbe eingeleitet werden kann.

Erster Höhepunkt des Tages war die Klärwerksrallye, bei der die jungen Teilnehmer in Schutzkleidung knifflige Aufgaben bewältigen mussten: Wie funktioniert die Abwasserreinigung? Und warum ist sie für Mensch und Natur wichtig? Ebenfalls besonders spannend war für die Kinder und Jugendlichen, dass sie anschließend im Labor des Klärwerks Fundstücke aus dem Kanal begutachten und Proben unter dem Mikroskop vergleichen konnten.

Dass es Herausforderungen gibt, die sich nur im Team bewältigen lassen, wurde den jungen Besuchern bei spielerischen Übungen am Nachmittag bewusst – es galt zum Beispiel, als Gruppe mit einfachen Hilfsmitteln wie Gummiband und Schnüren einen Becher Wasser zu befördern, ohne etwas zu verschütten. Am Ende des erlebnisreichen Tages bekam jeder Teilnehmer seine offizielle Wasserforscher-Urkunde überreicht.

Mitmachen und Experimentieren stehen am Wasserforscher-Tag stets im Vordergrund. Die Veranstaltung findet jedes Jahr in den Sommer- oder Herbstferien statt und wird vom azv Südholstein in Kooperation mit dem Kreisjugendring Pinneberg e.V. ausgerichtet. „Es ist immer wieder überraschend, wie wissbegierig unsere Wasserforscher sind. Schön zu sehen, wie sie die Erlebnisse auf dem Klärwerk in Verbindung zu ihrem Alltag bringen und in Zukunft darauf achten wollen, dass kein Müll in den Abfluss kommt“ erklärt Tim Plüschau, Abwassermeister beim azv. Bereits im achten Jahr in Folge haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bekommen, sich mit den Themen Abwasserreinigung und Umweltschutz auseinanderzusetzen. In diesem Jahr waren  Nachwuchswasserforscher aus Ellerbek, Barmstedt, Uetersen, Tornesch, Seester, Haseldorf, Sülldorf, Hamburg und aus Buchholz in der Nordheide dabei.


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  • Die Wasserforscher an einem der zwölf Nachklärbecken.
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  • Gruppenbild: Die Wasserforscher 2013.
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