Regenrückhaltebecken werden entschlammt
Ab September Arbeiten in Kummerfeld und Borstel-Hohenraden
Mit schwerem Gerät werden ab September zwei Regenrückhaltebecken ausgebaggert: Sie befinden sich in Kummerfeld am Ophof und in Borstel-Hohenraden in der Quickborner Straße bei der Feuerwache. Durch die Entschlammung wird die ordnungsgemäße Funktion der Becken aufrechterhalten.
Für die Entschlammung werden Spezialtechnik sowie Bagger und spezielle Lastwagen eingesetzt. Die Arbeiten in Kummerfeld werden rund zwei Monate dauern. In Borstel-Hohenraden sind es nur wenige Tage. Mit Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner ist nicht zu rechnen.
Die Anfahrt zum Rückhaltebecken im Ophof in Kummerfeld erfolgt überwiegend über den nördlichen Bereich der Straße Bornbarg, da im südlichen Teil Kanalbauarbeiten laufen. Für 2027 ist dort noch ein zweiter Bauabschnitt zur Entschlammung des Rückhaltebeckens geplant.
Regenrückhaltebecken sehen zwar oftmals aus wie idyllische Teiche, sind jedoch abwassertechnische Anlagen mit wichtiger Funktion: Sie speichern Niederschlagswasser, um es dann langsam und kontrolliert in Gewässer oder Kanäle abzugeben.
Über die Jahre setzen sich Schmutzstoffe am Grund der Becken ab und verringern das Speichervolumen. Mit der Entschlammung kommt der Abwasser-Zweckverband Südholstein seinen Pflichten gemäß der Selbstüberwachungsverordnung (SüVo) für Betreiber von Abwasseranlagen in Schleswig-Holstein nach.
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