Vom Bund geförderte Maßnahmen
Der Abwasser-Zweckverband Südholstein setzt zahlreiche Maßnahmen um, die zum Schutz des Klimas, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur nachhaltigen Entwicklung unserer Region beitragen. Dabei wird der AZV durch verschiedene Förderprogramme des Bundes unterstützt.
Mit diesen Förderungen können zukunftsorientierte Projekte realisiert und wichtige Investitionen in eine nachhaltige Abwasserentsorgung unterstützt werden. Die Maßnahmen leisten einen konkreten Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur langfristigen Sicherung einer leistungsfähigen Infrastruktur.
Auf dieser Seite informieren wir über die vom Bund geförderten Projekte, die der AZV Südholstein umsetzt. Neben den jeweiligen Projektzielen und Maßnahmen werden auch die entsprechenden Fördermittelgeber und Förderprogramme genannt.
Energieeinsparungen - Erneuerung der Verdichter auf der Kläranlage Glückstadt
Um einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz zu leisten, arbeitet der AZV Südholstein daran, den Energieverbrauch seiner Kläranlagen kontinuierlich zu reduzieren und bestehende Prozesse energetisch zu optimieren.
Für die Abwasserbehandlungsanlage (Kläranlage) in Glückstadt ist der Austausch der bestehenden Gebläse für die biologische Abwasserreinigung durch moderne und energieeffizientere Schraubengebläse vorgesehen. Die derzeit eingesetzten fünf Gebläse stammen aus dem Jahr 2003 und weisen aufgrund ihres Alters einen vergleichsweise hohen Energiebedarf auf. Durch den Austausch soll der Stromverbrauch in der biologischen Reinigung nachhaltig reduziert und die Energieeffizienz der Anlage gesteigert werden.
Durch den Austausch der Gebläse sowie weitere im Rahmen der Energiepotenzialstudie identifizierte Maßnahmen soll der spezifische externe Stromverbrauch der Kläranlage Glückstadt auf maximal 23 kWh pro Einwohnerwert und Jahr (kWh/EW ⋅ a) reduziert werden.
Durch den Einsatz der neuen Gebläse sowie einer darüber hinaus durchgeführten Optimierung des Belüftungssystems sollen künftig über 100.000 kWh pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht einer Reduzierung des Stromverbrauchs von über 30 % und führt gleichzeitig zu einer Verringerung der damit verbundenen Treibhausgasemissionen.
Das Vorhaben mit dem Förderkennzeichen 67K31606 läuft vom 01.04.2026 bis zum 31.03.2027 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative*. Es wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
*Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Projektträger der Nationalen Klimaschutzinitiative ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Energieeinsparungen – Optimierung der Luftleitungsführung und Rehabilitation Turboverdichterstation
Um einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz zu leisten, arbeitet der AZV Südholstein daran, den Energieverbrauch seiner Kläranlagen kontinuierlich zu reduzieren und bestehende Prozesse energetisch zu optimieren.
Für die Abwasserbehandlungsanlage (Kläranlage) in Hetlingen ist der Austausch der bestehenden Gebläse für die biologische Abwasserreinigung durch moderne und energieeffizientere Verdichter vorgesehen. Zusätzliche erfolgt eine Anpassung der Luftleitungsführung, sodass die Belüftung der Belebung künftig in vier unabhängig regelbaren Zonen erfolgen kann.
Die derzeit eingesetzten vier Gebläse stammen aus dem Jahr 1998 und weisen aufgrund ihres Alters einen vergleichsweise hohen Energiebedarf auf. Durch den Austausch soll der Stromverbrauch in der biologischen Reinigung nachhaltig reduziert und die Energieeffizienz der Anlage gesteigert werden.
Bislang wurde der lokale Lufteintrag über zwei unabhängig voneinander regelbare Belüfterzonen je Belebungsbecken gesteuert. Aufgrund der baulichen und anlagenspezifischen Rahmenbedingungen (lange Luftleitung & viele Belüfter pro Zone) kommt es dabei zwangsläufig zu einem erhöhten Druckniveau und einer damit verbundenen Überbelüftung des Systems. Durch die Aufteilung in insgesamt vier unabhängig regelbare Belüfterzonen kann der Lufteintrag bedarfsgerechter und präziser geregelt werden. Dadurch lässt sich der spezifische Energieverbrauch reduzieren und die Energieeffizienz des Belüftungssystems verbessern.
Durch den Einsatz der neuen Gebläse, die Anpassung der Luftleitung sowie einer darüber hinaus durchgeführten Optimierung des Belüftungssystems sollen künftig über 2.500.000 kWh pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht einer Reduzierung des Stromverbrauchs von über 60 % und führt gleichzeitig zu einer Verringerung der damit verbundenen Treibhausgasemissionen.
Die Vorhaben mit den Förderkennzeichen 67K2290 und 67K2291 laufen vom 01.02.2023 bis zum 30.11.2026 bzw. vom 01.02.2023 bis zum 31.03.2027 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative*. Sie werden von der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
*Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Projektträger der Nationalen Klimaschutzinitiative ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

