Kein Tropfen Wasser geht verloren - Der Wasserkreislauf

Das gesamte auf der Erde verfügbare Wasser befindet sich in einem ständigen Kreislauf, im Wechsel von Verdunstung, Kondensation, Niederschlag und Abfluss. Unermüdlicher Motor des Wasserkreislaufs ist die Sonne. Unter dem energiereichen Einfluss ihrer Strahlen wechselt Wasser seinen Aggregatzustand und seinen Standort: Wo immer es sich befindet, in Gewässern und Meeren, aber auch im Boden und in Pflanzen, verdunstet es und steigt als Wasserdampf in die Atmosphäre auf.

Wolkenbildung

In den oberen kalten Luftschichten der Atmosphäre kühlt der Wasserdampf wieder ab und verdichtet sich zu kleinen Tröpfchen, die sich ihrerseits zu Wolken zusammenballen. Wenn diese Tröpfchen eine gewisse Größe erreicht haben, entstehen Regen, Schnee oder Hagel. In diesen Formen fällt das Wasser auf die Erde zurück.

Niederschlag und Abfluss

Wenn Niederschläge auf das Land fallen, fließt ein Teil des Wassers in die Gewässer, in Bäche, Flüsse oder Seen. Von dort aus gelangt das Wasser meist irgendwann wieder ins Meer. Der Teil des Niederschlags, der nicht in die Gewässer abfließt, wird von Pflanzen aufgenommen oder versickert in den Boden, bis es auf eine wasserundurchlässige Schicht trifft, zum Beispiel auf Ton. Über dieser Schicht staut sich das Wasser,  füllt Hohlräume aus und bildet das Grundwasser. Aus Grundwasser werden etwa 75 Prozent des gesamten Trinkwasserbedarfs gewonnen.

In Industrie und Gewerbe, aber auch im Haushalt wird täglich Trinkwasser genutzt und verschmutzt. Klärwerke haben die Aufgabe, das verschmutzte Trinkwasser zu reinigen, bevor es wieder in die Flüsse fließt.
 

             Was im Haushalt passiert                           Was in der Kläranlage passiert